Die Geschichte von Anschub.de

Das Konzept der guten gesunden Schule geht zurück auf das Projekt Anschub.de, das die Bertelsmann Stiftung im Jahr 2002 initiiert hat. Damals hatte die Stiftung zusammen mit zahlreichen Partnern die 'Allianz für nachhaltige Schulgesundheit und Bildung in Deutschland', kurz Anschub.de, ins Leben gerufen. Dieses Netzwerk aus Experten für Bildung, Gesundheit und Wissenschaft hat seither zahlreiche unterstützende Maßnahmen für die Schulen entwickelt, die Bildung und Gesundheit ganzheitlich miteinander verknüpfen. Diese Maßnahmen sind in den vergangenen Jahren bereits in hunderten Schulen in mehreren Ländern erfolgreich umgesetzt und in den Schulalltag integriert worden.

Gesundheit und Bildung nachhaltig miteinander verknüpfen

Auf ihrem Weg zur guten gesunden Schule stellen die Schulen zunächst mit Hilfe von Selbstevaluationsinstrumenten fest, wo sie ihren individuellen Bedarf haben. Anschließend wählen sie auf diesen Bedarf zugeschnittene, praxisnahe Unterstützungsangebote für sich aus, die von Bewegungsförderung über gesunde Ernährung bis Suchtvorbeugung und Teamentwicklung reichen. Steuergruppen, Koordinatoren und Partner stehen den Schulen vor Ort zur Seite, damit sie Maßnahmen nicht nur punktuell, sondern dauerhaft in das Schulleben integrieren können. So wird ein Schulentwicklungsprozess in Gang gesetzt, der Gesundheit und Bildung stetig miteinander verknüpft.

Von Modellregionen zu Landesprogrammen

Nach einer Phase der Entwicklung startete Anschub.de im Schuljahr 2004/2005 zunächst in drei Modellregionen. Daraus sind in den Bundesländern eigenständige Landesprogramme entstanden. Das bedeutet, die Kultusministerien haben die Verantwortung dafür, dass Maßnahmen für die gute gesunde Schule in den Alltag integriert werden. Sie steuern und organisieren die konkreten Aktivitäten vor Ort. Der Verein fördert und unterstützt diese Entwicklungen und arbeitet künftig daran, das Programm methodisch weiterzuentwickeln und zu verbreiten.